19.10.2019 - 12:32 Uhr
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Die sonnenbrandwirksame (oder auch erythemwirksame) UV-Strahlung ist diejenige biologisch gewichtete Strahlung, die für den Sonnenbrand (Erythem) verantwortlich ist. Sie ergibt sich aus der Verknüpfung der physikalischen UV-Bestrahlungsstärke (in der Einheit W/m²) mit der biologischen Empfindlichkeit der Haut, durch UV-Strahlung einen Sonnenbrand zu erleiden (Wirkungsfunktion des Erythems). Die Dimension der sonnenbrandwirksame UV-Strahlung ist somit ebenfalls Leistung pro Fläche. Da die auftretenden Werte wesentlich kleiner als 1 W/m² sind, wird im Allgemeinen die Einheit mW/m² verwendet (1 mW/m² = 0.001 W/m²).

Der UV-Index ist ein international standardisiertes Maß für diese Sonnenbrandwirksamkeit der UV-Strahlung. Er wird als ganzzahliger Wert ohne Einheit aus der sonnenbrandwirksamen UV-Bestrahlungsstärke auf einer horizontalen Fläche abgeleitet. Dabei wird zwischen dem aktuellen UV-Index und dem maximalen UV-Index eines Tages unterschieden: Der aktuelle UV-Index (in der Abbildung oben rechts im blauen Kasten) errechnet sich als gleitender Mittelwert über die letzten 10 Minuten und variiert im Laufe des Tages. Der maximale UV-Index UVImax ist der höchste UVI eines Tages gemittelt über einen Zeitraum von 30 Minuten. Bei Kenntnis des UV-Index lassen sich ggf. geeignete Schutzmaßnahmen ergreifen.

Detaillierte Informationen zum UV-Index, seiner Anwendung sowie zu Schutzmaßnahmen finden Sie z.B. bei der Weltgesundheitsorganisation WHO.

Bei dem an dieser Messstation eingesetzten Sensor handelt es sich um ein Breitbandradiometer vom Typ UV-Mess-Sonde UV-Cosine_UVI der Firma sglux, Berlin.

(c) by uv-tech consulting - Dr. Henner Sandmann, 2019 · Impressum